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Bündner Heimatschutz

Der Bündner Heimatschutz wurde im Jahr 1905 – im selben Jahr wie die Schweizerische Dachvereinigung - gegründet. Seit mehr als 100 Jahren setzt sich der Verein für den Schutz und die Pflege von baulichen und landschaftlichen Schönheiten in Graubünden ein. Dadurch wurden wichtige Grundlagen für die vielfältige Identität des Kantons gesichert und geschaffen. Die Verdienste reichen vom Erhalt wertvoller Gebäude und Landschaften bis zur Verankerung heimatschützerischer Werte in der Gesellschaft und der Gesetzgebung..
 
Der «Heimatschutz» ist heute die führende Schweizer Non-Profit-Organisation im Bereich Baukultur. In Graubünden unterstützen über 700 Mitglieder seine Tätigkeit. Alljährliche nationale Höhepunkte sind die Verleihung des Wakkerpreises an eine Gemeinde für ihre vorbildlichen Leistungen in der Siedlungsentwicklung wie auch der Verkauf des Schoggitalers. Zum Beispiel wurde die nachhaltige strukturelle, bauliche und wirtschaftliche Entwicklung des Bergbauerndorfs Vrin mit dem Schoggitaler 1991 gefördert und mit dem Wakkerpreis 1998 ausgezeichnet..
 
Der Bündner Heimatschutz nimmt Stellung zu baulichen und raumplanerischen Projekten. Er leistet wichtige Öffentlichkeitsarbeit mit Publikationen, Veranstaltungen wie Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Führungen und Exkursionen. Sensibilisierung, Information und Dokumentation sind zentrale Aufgaben des Heimatschutzes. Er versteht sich als Vermittler zwischen Fachwelt und breiter Bevölkerung.
 
Der Bündner Heimatschutz setzt sich für den Schutz, die Erhaltung und Pflege von Baudenkmälern ein. Das Augenmerk gilt dabei Aspekten des Ortsbildsschutzes und der Bedeutung einzelner Gebäude. Dabei ist er als zivilgesellschaftliche Institution sowohl Partner der Behörden wie auch ein wichtiges unabhängiges Gegenüber zur staatlichen Denkmalpflege.
 
Der Bündner Heimatschutz fördert die zeitgemässe, qualitätsvolle Architektur neuer Bauten und Anlagen. In den letzten Jahren gelang es in partnerschaftlicher Zusammenarbeit und mit fachlicher Kompetenz, Architekturwettbewerbe zu lancieren und durch die Organisation dieser Planungsverfahren Grundlagen für wegweisende Projekte zu legen. Beispiele dafür sind die Organisation und Finanzierung des Architekturwettbewerbs für die Restaurierung und Erweiterung der Villa Garbald inCastasegna in Zusammenarbeit mit der Fondazione Garbald und der ETH Zürich im Jahre 2001 und ebenso des Studienauftrags für das Albulabahn-Museum in Bergün in Zusammenarbeit mit dem Verein «Bahnhistorisches Museum Albula» und der Rhätischen Bahn im Jahre 2004.
 



Wakkerpreis 1998 für die Gemeinde Vrin

Der Abbruch des Hotels Chantarella in St. Moritz konnte 2002 nicht verhindert werden.

Finanzieller Beitrag an die Restaurierung des Brunnens im Garten des Schloss' Bothmar in Malans 2004

Finanzieller Beitrag an den Neubau der Caplutta Sogn Benedetg 1988

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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