Revision des Kantonalen Natur- und Heimatschutzgesetzes |
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Der Bündner Heimatschutz hält mit Nachdruck fest, dass er die Revision dieses Gesetzes begrüsst, weil damit die zurzeit rudimentären kantonalen Gesetzes- und Verordnungs-Grundlagen den Bedürfnissen unserer Zeit angepasst werden. Insbesondere werden gute Grundlagen geschaffen zur Klärung der Zuständigkeit für die Erstellung von Inventaren entsprechend den Vorgaben des Raumplanungsgesetzes, zur Regelung der kantonalen Unterschutzstellung auf Gesetzesebene sowie für die kantonale Natur- und Heimatschutzkommission als politisch unabhängige Fachkommission. Der Bündner Heimatschutz kritisiert einzig, dass im neuen Gesetzesentwurf die Natur- und Heimatschutzorganisationen vollständig ausgeklammert sind. mehr |
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Alpenrhein Village: Das Outlet-Dorf als raumplanerisches Mahnmal |
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Das „Trauerspiel“, vor dem der Bündner Heimatschutz vor drei Jahren warnte, als die Pläne für ein „Einkaufsdorf“ im Gebiet Tardis bei Landquart publik wurden, wird nun aufgeführt. Angeprangert wurden damals schon der verschwenderische Umgang mit Bauland im besterschlossenen Industrie- und Gewerbegebiet Graubündens und das unsinnige bauliche Konzept des Einkaufszentrums als oberflächliche Inszenierung einer Dörflikulisse. Es gelang aber nicht, einen starken öffentlichen Druck zu erzeugen, um das Vorhaben in dieser Form zu kippen; rechtliche Mittel in einem solchen Fall haben in Graubünden die Natur- und Heimatschutzorganisationen keine.
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Stillipark-Projekt in Davos: Trotz Skepsis Verzicht auf eine Beschwerde |
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Eine private Einsprache und die kritische Stellungnahme des Bündner Heimatschutzes haben bewirkt, dass das Projekt für eine grosse Hotelanlage mit Appartementhäuser auf dem Stilli-Areal in Davos überarbeitet worden ist. Die Projektänderungen betreffen Punkte des Projekts, die der Bündner Heimatschutz im Auflageverfahren kritisiert hat und die damit verbessert worden sind. Aber der Eindruck, es sei absichtlich ein überdimensionierter Vorschlag in die Vernehmlassung geschickt worden, um schliesslich die gesteckten Ziele zu erreichen, konnte nicht ausgeräumt werden. Der Bündner Heimatschutz steht der extravaganten Form und den enormen Ausmassen des bewilligten Projekts immer noch skeptisch gegenüber, er verzichtet aber auf eine Beschwerde vor Gericht.
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In Erhaltungszonen bleiben Abbruch und Neubau der strikte Ausnahmefall |
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Der Bündner Heimatschutz hat im Auflageverfahren der Teilrevision des Baugesetzes von Ausserferrea beanstandet, dass damit die Gemeinde in Erhaltungszonen den Abbruch und Neuaufbau generell gestatten wolle. Im Genehmigungsbeschluss gibt die Kantonale Regierung nun detaillierte Richtlinen, nach denen nur in Ausnahmefällen in Erhaltungszonen ein Abbruch mit Wieraufbau möglich ist. Die Bestimmungen des Kantonalen Raumplanungsgesetzes (KRG) seien gültig, auch wenn diese im Baugesetz der Gemeinde nicht angeführt sind.
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Gegen ein Restaurant auf dem Aroser Weisshorngipfel |
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Der Bündner Heimatschutz hat im Auflageverfahren Stellung genommen gegen das geplante neue Restaurant auf dem Gipfel des Weisshorns von Arosa . Den Berggipfel grossflächig zu überbauen und baulich zu überhöhen, ist aus landschaftsethischer und landschaftsgestalterischer Sicht nicht zu verantworten. Das grandiose Erlebnis der Rundumsicht würde der Öffentlichkeit entzogen und wäre als Gesamtes überhaupt nicht mehr möglich.
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Einsprache Ortsplanung Paspels |
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Die laufende Auflage der vorgesehenen Änderungen der Ortsplanung, das heisst insbesondere die damit geplanten Einzonungen als Erweiterung der Bauzone, veranlassen den Bündner Heimatschutz zu folgender Einsprache.
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Es lebe der Churer Bahnhof ! |
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Das Ziel des Heimatschutzes am Churer Bahnhof ist einfach und klar: Wir forderten ein planerisches Verfahren, mit dem sichergestellt werden sollte, dass die sehr guten Vorgaben aus dem bestehenden, etwa 15 Jahre alten Quartierplan mit derselben gestalterischen Qualität weitergeführt werden. Der Bahnhofplatz als der grösste und wichtigste Platz im Kanton, das Tor zum Ferienland Graubünden, soll eine Planung und eine Gestaltung erfahren, die seiner Bedeutung gerecht wird, und das historische Bahnhof-Gebäude soll dabei erhalten bleiben.
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